Hinter dem olympischen Erfolg steckt oft ein Olympiastützpunkt. Der OSP Metropolregion Rhein-Neckar ist eine der wichtigsten Leistungssporteinrichtungen Südwestdeutschlands. Er betreut Kaderathleten aus über 20 Sportarten, koordiniert Trainingsplanung und Betreuung und macht die Metropolregion zum Heimatort für Sportlerinnen, die bei Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen antreten.
Was ist ein Olympiastützpunkt?
Olympiastützpunkte sind bundesweit etablierte Institutionen, die Kaderathleten mit sportlicher, medizinischer, physiotherapeutischer, psychologischer und sozialberuflicher Betreuung unterstützen. Die Kosten trägt der Bund, die Länder und die Kommunen gemeinsam. Der OSP Metropolregion Rhein-Neckar hat seinen Hauptsitz in Heidelberg und betreut Athletinnen und Athleten, die im Deutschen Olympischen Sportbund als A-, B- oder C-Kader geführt werden.
Welche Sportarten werden betreut?
| Kategorie | Sportarten (Auswahl) |
|---|---|
| Rückschlagsport | Tennis, Badminton, Tischtennis |
| Kampfsport | Judo, Ringen, Boxen |
| Wassersport | Rudern, Kanu, Schwimmen |
| Leichtathletik | Laufen, Werfen, Mehrkampf |
| Mannschaft | Hockey, Handball, Basketball |
| Weitere | Radsport, Schießen, Turnen u.a. |
Was der OSP für die Athleten leistet
Die Betreuung am Olympiastützpunkt geht weit über das Training hinaus. Sportmedizinerinnen kümmern sich um Prävention und Rehabilitation. Sportpsychologinnen helfen bei Wettkampfdruck und Krisen. Ernährungsberaterinnen optimieren die Versorgung. Und die Laufbahnberatung unterstützt Athletinnen dabei, Sportkarriere und Ausbildung oder Studium zu vereinbaren. Viele der betreuten Sportlerinnen studieren an der Universität Heidelberg oder an der SRH University und trainieren gleichzeitig auf internationalem Niveau.
Quelle: Olympiastützpunkt Metropolregion Rhein-Neckar
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