Was ist das Heidelberger Schloss?
Das Heidelberger Schloss ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands und gilt als bedeutendstes Renaissancebauwerk nördlich der Alpen. Es thront auf dem Königstuhl, 80 Meter über der Altstadt, und bietet einen atemberaubenden Blick über die Stadt und den Neckar. Obwohl es heute eine Ruine ist, gesprengt und teilweise zerstört durch französische Truppen im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 und 1693, zieht es jährlich über eine Million Besucherinnen und Besucher an.
Geschichte des Schlosses
Die ältesten Mauerteile stammen aus dem 13. Jahrhundert. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde es zur repräsentativen Residenz der Kurfürsten ausgebaut. Besonders Kurfürst Friedrich V. ließ den Schlossgarten und den Hortus Palatinus anlegen, der als „achtes Weltwunder“ galt. Nach den Zerstörungen im 17. Jahrhundert und einem Brand durch Blitzeinschlag 1764 wurde das Schloss nicht mehr vollständig wiederaufgebaut, die Ruine wurde im Zeitalter der Romantik bewusst als solche belassen und erhalten.
Was kann man heute im Schloss erleben?
| Angebot | Details |
|---|---|
| Schloss & Schlossgarten | Täglich geöffnet, Eintritt kostenpflichtig |
| Deutsches Apothekenmuseum | Im Ottheinrichsbau, weltgrößte pharmaziehistorische Sammlung |
| Großes Fass | 218.000 Liter Fassungsvermögen, im Fassbau |
| Führungen | Deutsch und Englisch, täglich; geplante Rüstkammer-Führungen |
| Schlossbeleuchtungen 2026 | 11. Juli und 5. September |
| Schlossfestspiele 2026 | 11. Juni, 2. August, 100. Jubiläum |
Wie kommt man aufs Schloss?
Die Bergbahn (Standseilbahn) fährt vom Kornmarkt in der Altstadt direkt zum Schloss. Alternativ sind es rund 10 Minuten Fußweg über den Schlossberg. Mit dem Auto gibt es begrenzte Parkmöglichkeiten am Schloss selbst. Die Bergbahn ist die empfehlenswertere und historisch passendere Variante.
Quelle: Schloss Heidelberg
Foto: Seyit Zor, Pexels (kostenlos nutzbar)






