Was ist die Deutsch-Indische Gesellschaft?
Die Deutsch-Indische Gesellschaft (DIG) ist ein bundesweiter Verein zur Förderung der deutsch-indischen Beziehungen in Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft. Sie wurde 1953 gegründet und hat Zweigstellen in mehreren deutschen Städten, darunter auch in der Region Rhein-Neckar. Ziel ist der gegenseitige Austausch und das Verständnis zwischen Deutschland und Indien.
Was macht die DIG in Heidelberg und der Region?
Die DIG-Sektion Rhein-Neckar organisiert Vorträge, Filmvorführungen, Kulturabende und Reisereportagen zu Indien. Heidelberg hat eine besondere Verbindung zu Indien: Die Universität Heidelberg beherbergt ein renommiertes Südasien-Institut (SAI), das zu den bedeutendsten Forschungseinrichtungen für Südasienwissenschaften im deutschsprachigen Raum gehört. Viele indische Forschende und Studierende sind in Heidelberg ansässig.
Südasien-Institut der Universität Heidelberg
Das Südasien-Institut (SAI) wurde 1962 gegründet und erforscht Länder wie Indien, Pakistan, Sri Lanka und Bangladesh in den Bereichen Geschichte, Geografie, Wirtschaft, Sprach- und Kulturwissenschaften. Es ist eines der ältesten und renommiertesten Südasien-Institute Europas. Die Bibliothek des SAI zählt zu den besten Südasien-Bibliotheken außerhalb des Subkontinents.
Aktuell: Indien-Deutschland-Beziehungen 2026
Die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Indien haben in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Indien ist der wichtigste strategische Partner Deutschlands in Asien. Viele Heidelberger Unternehmen und Start-ups haben Verbindungen nach Indien. Die DIG und das SAI bieten Plattformen, um diese Beziehungen zu vertiefen und zu diskutieren.
Quelle: Deutsch-Indische Gesellschaft · Universität Heidelberg, Südasien-Institut
Foto: Nishant Aneja, Pexels (kostenlos nutzbar)






