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Asiatische Tigermücke in Heidelberg: Saison 2026, Verbreitung und was man tun kann

Die Asiatische Tigermücke hat in Heidelberg Saison von Mai bis Ende September. Seit 2016 wird sie systematisch überwacht. Was Bürger tun können.

Mücke Makrofotografie

Von Mai bis Ende September hat die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) in Heidelberg wieder Saison. Die ursprünglich aus Südostasien stammende Stechmücke wurde in Heidelberg erstmals 2016 nachgewiesen und wird seither systematisch überwacht und bekämpft. Sie ist an ihrer charakteristischen schwarz-weißen Streifenzeichnung erkennbar und sticht auch tagsüber, was sie von heimischen Mücken unterscheidet.

Ist die Tigermücke gefährlich?

Die Asiatische Tigermücke kann in tropischen Regionen Krankheiten wie Dengue, Chikungunya und Zika übertragen. In Deutschland ist dieses Risiko aktuell sehr gering, da die Viren hierzulande nicht in der Mückenpopulation zirkulieren. Reisende, die mit einer Tropenkrankheit infiziert zurückkehren, können theoretisch als Wirt dienen. Gesundheitsbehörden beobachten die Situation sorgfältig.

Was kann man selbst tun?

MaßnahmeWarum
Stehendes Wasser beseitigenGießkannen, Untertassen, Regentonnen leeren oder abdecken
Blumentöpfe regelmäßig kontrollierenUntersetzer entleeren, wenige Millimeter Wasser reichen zur Eiablage
Tigermücken meldenÜber die App „Mückenatlas“ Funde für das Monitoring melden
Keine Reifen im Freien lagernAlte Reifen sammeln Regenwasser und sind ideale Brutstätten

Quelle: Stadt Heidelberg, Umwelt aktuell

Foto: Pexels, Pexels (kostenlos nutzbar)