Von Mai bis Ende September hat die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) in Heidelberg wieder Saison. Die ursprünglich aus Südostasien stammende Stechmücke wurde in Heidelberg erstmals 2016 nachgewiesen und wird seither systematisch überwacht und bekämpft. Sie ist an ihrer charakteristischen schwarz-weißen Streifenzeichnung erkennbar und sticht auch tagsüber, was sie von heimischen Mücken unterscheidet.
Ist die Tigermücke gefährlich?
Die Asiatische Tigermücke kann in tropischen Regionen Krankheiten wie Dengue, Chikungunya und Zika übertragen. In Deutschland ist dieses Risiko aktuell sehr gering, da die Viren hierzulande nicht in der Mückenpopulation zirkulieren. Reisende, die mit einer Tropenkrankheit infiziert zurückkehren, können theoretisch als Wirt dienen. Gesundheitsbehörden beobachten die Situation sorgfältig.
Was kann man selbst tun?
| Maßnahme | Warum |
|---|---|
| Stehendes Wasser beseitigen | Gießkannen, Untertassen, Regentonnen leeren oder abdecken |
| Blumentöpfe regelmäßig kontrollieren | Untersetzer entleeren, wenige Millimeter Wasser reichen zur Eiablage |
| Tigermücken melden | Über die App „Mückenatlas“ Funde für das Monitoring melden |
| Keine Reifen im Freien lagern | Alte Reifen sammeln Regenwasser und sind ideale Brutstätten |
Quelle: Stadt Heidelberg, Umwelt aktuell
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