Krebs ist die häufigste krankheitsbedingte Todesursache bei Kindern, und für viele Krebserkrankungen fehlen bis heute wirksame Therapien. Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) arbeitet täglich daran, das zu ändern. Im April und Mai 2026 sammelten Floristinnen und Gärtner in ganz Deutschland 96.460 Euro für die Kinderkrebsforschung. Dass die Kampagne so erfolgreich war, zeigt: Das Thema berührt Menschen.
Was ist das KiTZ?
Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Heidelberg. Es verbindet unter einem Dach, was andernorts oft getrennt ist: Grundlagenforschung auf internationalem Niveau und direkte Patientenversorgung. Kinder mit Krebs werden am KiTZ gleichzeitig behandelt und in Forschungsprojekte eingebunden, sofern Eltern und Kind zustimmen. Finanziert wird das KiTZ unter anderem durch die Dietmar Hopp Stiftung.
Was das KiTZ erforscht
| Forschungsbereich | Was dahintersteckt |
|---|---|
| Molekulare Krebsdiagnose | Genetische Profile von Kindertumoren werden analysiert, um Diagnosen präziser zu machen und zielgerichtete Therapien zu finden |
| Neue Therapien | Entwicklung von Medikamenten für Krebsarten, für die es bisher keine wirksamen Behandlungen gibt |
| Immuntherapie | Einsatz des körpereigenen Immunsystems zur Krebsbekämpfung, weniger Nebenwirkungen als klassische Chemotherapie |
| Klinische Studien | Neue Behandlungen werden direkt am Patienten erprobt, eng begleitet durch ethische Kontrolle |
| EU CAN KIDS | Internationale Allianz für besseren Zugang zu moderner Krebsmedizin für Kinder in ganz Europa |
Die Blumenaktion 2026: 96.460 Euro gesammelt
Vom 20. April bis 16. Mai 2026 verkauften Floristinnen und Gärtner in ganz Deutschland Blumen für die Kinderkrebsforschung. Die Kampagne „Blumen schenken. Hoffnung spenden.“ brachte 96.460 Euro ein, die direkt in die Forschung des KiTZ und der EU CAN KIDS Allianz fließen. Die Idee ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Wer Blumen kauft und verschenkt, finanziert damit Forschung für Kinder, die krank sind und neue Therapien brauchen.
Warum Heidelberg für diese Forschung steht
Heidelberg ist weltweit einer der dichtesten Standorte für Krebsforschung. Das DKFZ, das NCT, das Uniklinikum und das KiTZ arbeiten auf engem Raum zusammen. Das schafft kurze Wege zwischen Laborergebnis und Patientenbett. Ein Durchbruch in der Grundlagenforschung kann schneller klinisch erprobt werden als andernorts. Für Familien mit krebskranken Kindern bedeutet Heidelberg: Zugang zu den modernsten Therapien, die es gibt.
Wie man die Forschung unterstützen kann
Das KiTZ ist auf Spendengelder und öffentliche Förderung angewiesen. Neben der jährlichen Blumenaktion gibt es Möglichkeiten zur direkten Spende über das KiTZ und die Dietmar Hopp Stiftung. Auch die Teilnahme an Benefizveranstaltungen und die Weiterverbreitung von Informationen hilft, Aufmerksamkeit und Mittel für die Kinderkrebsforschung zu gewinnen.
Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg, Mai 2026 · Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ
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