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99 neue Wohnungen für Uniklinik-Fachkräfte: GGH und UKHD starten Bauprojekt am Wieblinger Weg

Die GGH baut am Wieblinger Weg 99 Wohnungen für Fachkräfte des Universitätsklinikums Heidelberg. Spatenstich war am 8. März 2026. Was hinter dem Projekt steckt.

Bauarbeiter beim Straßenasphaltieren

Worum geht es bei diesem Projekt?

Am 8. März 2026 haben die GGH, die Stadt Heidelberg und das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) gemeinsam den Spatenstich für ein neues Wohnbauprojekt am Wieblinger Weg gefeiert. 99 Wohnungen entstehen dort. Sie sind ausdrücklich für Fachkräfte des Uniklinikums gedacht.

Warum baut man extra Wohnungen für Uniklinik-Mitarbeiter?

Wer in Heidelberg als Krankenschwester, Ärztin oder Pflegekraft arbeitet, hat es auf dem Wohnungsmarkt schwer. Die Mieten sind hoch. Das Uniklinikum ist einer der größten Arbeitgeber der Stadt. Wenn Fachkräfte keine bezahlbare Wohnung finden, wandern sie ab. Das Projekt am Wieblinger Weg ist ein direkter Versuch, diesem Problem zu begegnen.

Was wird gebaut?

99 Wohnungen für Beschäftigte des Universitätsklinikums Heidelberg. Die GGH trägt die Bauherrschaft. Genauere Details zu Größe, Miete und Fertigstellungsdatum wurden beim Spatenstich noch nicht vollständig kommuniziert. Das Projekt ist Teil der laufenden Bemühungen der GGH, bezahlbaren Wohnraum in Heidelberg zu schaffen.

Was macht die GGH in Heidelberg?

Die Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg ist die größte Vermieterin der Stadt. Sie bewirtschaftet rund 7.332 Mietwohnungen. Gleichzeitig baut sie laufend neue Quartiere. Das Hospital-Areal in Rohrbach ist das bekannteste aktuelle Projekt. Parallel dazu ist der GGH-Geschäftsführer Peter Bresinski seit Ende März 2026 auch Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen. Ein Signal, dass Heidelbergs Wohnungspolitik bundesweit Beachtung findet. Mehr zu den fertiggestellten Wohnungen im Heidelberger Hospital-Areal gibt es hier auf Heidelberg Express.

Wohnraum für Fachkräfte: Eine Frage der Infrastruktur

Ein Krankenhaus ohne Pflegepersonal funktioniert nicht. Und Pflegepersonal ohne bezahlbare Wohnung bleibt nicht. Das Projekt am Wieblinger Weg ist kleiner als das Hospital-Areal, aber in seiner Logik klarer: Arbeitgeber und Stadt investieren gemeinsam in die Lebensgrundlage ihrer Fachkräfte. Das ist keine Sozialromantik, das ist Standortpolitik.

Quelle: GGH Heidelberg, Newsroom 2026

Foto: Thương La, Pexels License (kostenlos nutzbar)