Was ist das Nationaltheater Mannheim?
Das Nationaltheater Mannheim (NTM) ist eines der größten und ältesten kommunalen Repertoiretheater Deutschlands. Es wurde 1777 von Kurfürst Carl Theodor gegründet. Friedrich Schillers „Die Räuber“ wurde hier uraufgeführt, und Mozart pflegte intensive Verbindungen zur Mannheimer Schule. Das NTM bespielt vier Sparten: Oper, Schauspiel, Tanz und das Junge Nationaltheater.
Warum spielt das NTM derzeit in Interimsstätten?
Das historische Spielhaus am Goetheplatz wird grundsaniert. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 320 Millionen Euro. Die Wiedereröffnung ist für die Spielzeit 2028/29 geplant. In der Zwischenzeit bespielt das NTM die Oper am Luisenpark (OPAL) sowie das Alte Kino Franklin, das Studio Werkhaus und das NTM Tanzhaus.
Was bietet die Spielzeit 2025/26?
Neun Opernpremieren stehen in der Spielzeit 2025/26 auf dem Plan, darunter Wagners „Lohengrin“ als Eröffnungspremiere im Oktober 2025 und Donizettis selten gespielte „Lucrezia Borgia“. Der „Parsifal“ aus dem Jahr 1957 kehrt zu Karfreitag 2026 zurück. Im Schauspiel startet die spielerische „Punkakademie Mannheim“ als Uraufführung, außerdem Samuel Becketts „Endspiel“. Der Sommersommerstart ist ein Spektakel mit antiken Texten im Franklin-Gelände.
Was kostet der Besuch?
Die Preise sind gestaffelt. Für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende gibt es Karten ab sieben Euro. Die teuersten Operntickets kosten bis zu 78 Euro. Ein Abonnement lohnt sich bei regelmäßigem Besuch. Das Ticket gilt am Vorstellungstag auch für alle VRN-Nahverkehrsmittel, was den Besuch aus Heidelberg bequem macht.
Quelle: Nationaltheater Mannheim, Spielzeit 2025/26
Foto: Monica Silvestre, Pexels (kostenlos nutzbar)






