Die private SRH University mit Hauptsitz in Heidelberg ordnet sich grundlegend neu: Die Hochschule beendet ihre Expansionsstrategie, schließt mehrere Standorte und streicht Stellen. Heidelberg bleibt einer der fünf Kernstandorte.
Was ändert sich?
Die SRH University war zuletzt auf fast 11.000 Studierende gewachsen, braucht aber eine finanziell tragfähige Struktur. Deshalb konzentriert sie sich künftig auf Qualität statt Expansion.
| Bereich | Entscheidung |
|---|---|
| Kernstandorte | Berlin, Dresden, Gera, Heidelberg, Leipzig |
| Schließung bis Ende 2027 / Frühjahr 2028 | Bremen, Fürth, Hamburg, Köln, München, Stuttgart |
| Studiengänge | Nicht tragfähige Programme laufen aus |
| Personal | Rund 200 Stellen werden abgebaut |
Studierende an den schließenden Standorten können ihr Studium abschließen. Die übrigen Hochschulen der SRH sind nicht betroffen.
Warum der Kurswechsel?
Als Gründe nennt die Hochschule veränderte Studienanforderungen (auch durch KI), die geopolitische Lage, die starke Konkurrenz gebührenfreier staatlicher Hochschulen sowie strengere Visa-Regeln für internationale Studierende.
Was heißt das für Heidelberg?
Heidelberg zählt ausdrücklich zu den fünf Kernstandorten, an denen das Studienangebot gebündelt wird. Geschäftsführer Stefan Bolle: „Wir bündeln unsere Kräfte dort, wo wir am meisten leisten können.“ Für den Hochschulstandort Heidelberg ist die SRH damit weiterhin ein wichtiger Baustein.
Foto: NpunktGpunkt, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons





