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Pflege in Heidelberg: Fachkräftemangel, Ausbildung und wie das UKHD gegensteuert

Heidelberg kämpft wie ganz Deutschland gegen den Pflegefachkräftemangel. Was UKHD, Caritas und Diakonie tun, wie Ausbildung gefördert wird und wo man Stellen findet.

Pflegefachkraft hilft einem Patienten

Wie ist die Pflegesituation in Heidelberg?

Heidelberg ist eine wachsende Stadt mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Menschen im Rentenalter und einem gleichzeitig großen Sektor im Gesundheits- und Pflegebereich. Das Uniklinikum, verschiedene Kliniken, Pflegeheime und ambulante Pflegedienste beschäftigen Tausende Pflegefachkräfte. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist auch in Heidelberg und der Region Rhein-Neckar spürbar.

Wie groß ist der Fachkräftemangel?

Bundesweit fehlen nach Schätzungen der Bundesagentur für Arbeit Zehntausende Pflegefachkräfte. In der Region Rhein-Neckar ist die Situation durch die hohe Konzentration an Gesundheitseinrichtungen besonders angespannt. Das Uniklinikum Heidelberg hat als einer der größten Arbeitgeber der Region eigene Maßnahmen ergriffen: Wohnungen für Fachkräfte (z.B. am Wieblinger Weg durch die GGH), bessere Vergütungsstrukturen und Weiterbildungsangebote.

Was wird getan, um Pflegekräfte zu gewinnen?

Neben dem UKHD suchen zahlreiche Pflegeeinrichtungen und Sozialstationen aktiv nach Fachkräften. Ausbildungsplätze in der Pflege werden stark gefördert. Caritas und Diakonie Heidelberg bieten eigene Ausbildungswege an. Für internationale Pflegekräfte gibt es Beratungsangebote zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse. Der Mindestlohnstieg auf 13,90 Euro hat auch in der Pflege zu Verbesserungen geführt, reicht aber für viele Beschäftigte noch nicht aus.

Wie kann man in der Pflege arbeiten?

Wer in Heidelberg in der Pflege arbeiten möchte, findet Stellen über die Jobportale des UKHD, der Caritas, der Diakonie und der privaten Pflegeeinrichtungen. Die Bundesagentur für Arbeit Heidelberg berät außerdem zu Umschulungsmöglichkeiten in Pflegeberufe und zu Förderprogrammen für Quereinsteiger.

Quelle: UKHD Heidelberg · Caritas Heidelberg

Foto: RDNE Stock project, Pexels (kostenlos nutzbar)