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Warum stellt Heidelberg die Zustellung des Stadtblatts um?

Nach den Sommerferien stellt Heidelberg die Zustellung des Stadtblatts um. Statt Briefkasten setzt die Stadt auf Newsletter, WhatsApp und Auslagestellen. Was sich ändert und wie man informiert bleibt.

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Das Stadtblatt der Stadt Heidelberg ist für viele Bürgerinnen und Bürger eine feste Größe: das amtliche Mitteilungsblatt mit Nachrichten aus der Verwaltung, Terminen, Ausschreibungen und Informationen aus dem Gemeinderat. Nach den Sommerferien 2026 ändert sich etwas Grundlegendes: Das Stadtblatt wird nicht mehr direkt in die Briefkästen im Stadtgebiet zugestellt. Stattdessen setzt die Stadt auf digitale Kanäle und Auslagestellen.

Was sich konkret ändert

Bisher landete das Stadtblatt regelmäßig automatisch im Briefkasten vieler Heidelberger Haushalte. Diese flächendeckende Zustellung wird eingestellt. Wer das Stadtblatt weiterhin lesen möchte, hat künftig mehrere Möglichkeiten: den digitalen Bezug über Newsletter und WhatsApp-Kanal, das Abrufen auf der städtischen Website oder die Mitnahme an Auslagestellen im Stadtgebiet.

Wie man weiter an die Informationen kommt

KanalDetails
NewsletterKostenloser E-Mail-Newsletter der Stadt Heidelberg; Anmeldung über heidelberg.de
WhatsApp-KanalAktuelle Meldungen direkt aufs Smartphone über den offiziellen WhatsApp-Kanal
WebsiteAlle Inhalte des Stadtblatts online unter heidelberg.de abrufbar
AuslagestellenGedruckte Exemplare an zentralen Orten wie Bürgerämtern und öffentlichen Einrichtungen

Warum die Stadt umstellt

Hinter der Umstellung stehen mehrere Gründe. Zum einen die Kosten: Die flächendeckende Zustellung an alle Haushalte ist teuer, und die Stadt Heidelberg steht wie viele Kommunen unter erheblichem Sparzwang. Zum anderen der Wandel im Mediennutzungsverhalten: Immer mehr Menschen informieren sich digital. Mit Newsletter und WhatsApp-Kanal erreicht die Stadt gerade jüngere Zielgruppen oft besser als mit einem gedruckten Blatt im Briefkasten. Und schließlich spielt auch der Umweltgedanke eine Rolle, da weniger Papier gedruckt und verteilt werden muss.

Was das für ältere Bürger bedeutet

Kritisch ist die Umstellung vor allem für Menschen, die nicht digital unterwegs sind, gerade ältere Bürgerinnen und Bürger. Für sie bleibt die gedruckte Ausgabe an den Auslagestellen wichtig. Wer das Stadtblatt bisher im Briefkasten hatte und weiter gedruckt lesen möchte, sollte sich informieren, wo die nächstgelegene Auslagestelle ist. Die Stadt weist darauf hin, dass niemand von den Informationen ausgeschlossen werden soll.

Quelle: Stadt Heidelberg, August 2026

Foto: Pexels, Pexels (kostenlos nutzbar)