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Internationale Wochen gegen Rassismus in Heidelberg: Was die Stadt aktiv tut

Heidelberg beteiligt sich jährlich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Was die Stadt und ihre Organisationen tun, welche Formate es gibt und warum das in einer internationalen Universitätsstadt besonders wichtig ist.

Diverse Gruppe von Menschen sitzt zusammen

Was sind die Internationalen Wochen gegen Rassismus?

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden jedes Jahr rund um den 21. März statt, dem Internationalen Tag gegen Rassismus. Initiiert von der Stiftung gegen Rassismus, bieten sie einen Rahmen für Veranstaltungen, Schulprojekte, Workshops und Diskussionen gegen Diskriminierung. In Deutschland beteiligen sich jährlich Hunderte Städte und Organisationen.

Was macht Heidelberg bei den Wochen gegen Rassismus?

Heidelberg beteiligt sich seit Jahren aktiv. Der Caritasverband Heidelberg veranstaltet Workshops und Diskussionsrunden. Die Stadt Heidelberg unterstützt das Programm, das auch mit dem Black History Month im Februar eng verbunden ist. Schulen, Hochschulen und zivilgesellschaftliche Organisationen organisiern eigene Beiträge. 2026 fand Heidelbergs Beteiligung erneut in verschiedenen Stadtteilen statt.

Welche Formate gibt es?

Das Spektrum reicht von Lesungen und Filmvorführungen über Schulworkshops und interreligiöse Begegnungen bis zu Podiumsdiskussionen und Informationsständen. Das Besondere ist die Breite: Ob jung oder alt, ob Schule, Universität oder Verein, jeder kann mitmachen und eigene Beiträge leisten.

Warum sind die Wochen gegen Rassismus in Heidelberg wichtig?

Heidelberg ist eine internationale Stadt. Rund ein Drittel der Bevölkerung hat Migrationshintergrund, die Universität zieht Studierende aus aller Welt an. In dieser Diversität liegt eine Stärke, aber auch eine Verantwortung. Rassismus und Diskriminierung bleiben gesellschaftliche Realität, gegen die Heidelberg aktiv Stellung bezieht.

Quelle: Caritasverband Heidelberg, Wochen gegen Rassismus

Foto: Fauxels, Pexels (kostenlos nutzbar)