Am 6. Juni 2026 wurde Heidelberg zum Auftaktort der bundesweiten Aufklärungsaktion „Deutschland trennt.“ Mitten in der Altstadt lud die Stadt auf dem Kornmarkt von 12 bis 16 Uhr zur Mitmachveranstaltung ein. Interaktive Stationen erklärten, was in welche Tonne gehört. Heidelberg als Auftaktort ist kein Zufall: Die Stadt hat sich in den letzten Jahren als Vorreiterin in Sachen Nachhaltigkeit positioniert.
Was ist die Aktion „Deutschland trennt.“?
„Deutschland trennt.“ ist eine bundesweite Aufklärungskampagne zur Mülltrennung, getragen von der dualen Entsorgungswirtschaft. Ziel ist es, die Trennquoten zu erhöhen. Obwohl Deutschland international als Vorreiter beim Recycling gilt, landen nach wie vor erhebliche Mengen recyclingfähiger Materialien in der Restmülltonne: Joghurtbecher, Plastikflaschen, Altpapier. Jede falsch getrennte Tonne bedeutet Ressourcenverlust und unnötige CO2-Emissionen.
Was wirklich in welche Tonne gehört
| Behälter | Was rein gehört | Häufiger Fehler |
|---|---|---|
| Gelber Sack | Kunststoff, Metall, Verbundmaterialien | Folie mit Essensresten, nicht gespülte Verpackungen |
| Papiertonne | Papier, Pappe, Karton | Fettiger Pizzakarton, beschichtetes Papier |
| Biotonne | Lebensmittelreste, Obst, Kaffeefilter, Eierschalen | Kompostierbeutel aus Plastik, Knochen |
| Glascontainer | Glas nach Farbe getrennt | Keramik, Trinkgläser, Glühbirnen |
| Restmüll | Wirklich alles andere | Zu viel recyclingfähiges Material landet hier |
Heidelberger Entsorgung: Was die Stadt bietet
In Heidelberg ist die Abfallwirtschaft über die Stadtbetriebe organisiert. Neben den regulären Tonnen gibt es Wertstoffhöfe, an denen Sperrmüll, Elektrogeräte, Altöl, Farben und Sondermüll kostenlos abgegeben werden können. Informationen zu Abfuhrplänen, Entsorgungsstandorten und Sperrmüllanmeldung gibt es über die Stadtbetriebe Heidelberg oder die App „Abfall-App Heidelberg“.
Quelle: Stadt Heidelberg, Juni 2026
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