Bauen bleibt teuer: Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden in Baden-Württemberg sind im dritten Quartal 2026 um 7,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das meldet das Statistische Landesamt. Für Bauherren und Eigentümer in der Region Heidelberg bedeutet das: Budgets von vor einem Jahr reichen heute oft nicht mehr.
Wie stark sind die Preise gestiegen?
| Bereich | Veränderung z. Vorjahr |
|---|---|
| Neubau Wohngebäude gesamt | +7,0 % |
| Rohbauarbeiten | +7,3 % |
| – davon Dacharbeiten | +9,5 % |
| – davon Maurerarbeiten | +5,5 % |
| Ausbauarbeiten | +6,8 % |
| – davon Zimmer-/Holzbau | +8,3 % |
| Instandhaltung (ohne Schönheitsrep.) | +6,9 % |
Gegenüber dem Vorquartal (Mai 2026) legten die Neubaupreise um 0,9 Prozent zu – der Index liegt nun bei 140,9 (Basisjahr 2021).
Nicht nur der Wohnungsbau
Auch andere Bauwerke wurden teurer: Bürogebäude +7,0 %, Straßenbau +7,8 %, Straßenbrücken +6,8 %. Die Preise bleiben damit laut Statistischem Landesamt „auf hohem Niveau“.
Was heißt das für Bauherren in der Region?
Die Kosten sind quer durch fast alle Gewerke gestiegen – besonders bei Dach- und Holzarbeiten. Wer in Heidelberg und Umgebung ein Bau- oder Sanierungsvorhaben plant, sollte mit spürbar höheren Kosten als im Vorjahr kalkulieren und Angebote sorgfältig vergleichen.
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