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Marie-Luise-Jung-Preis 2026: Auszeichnung für Biowissenschaften am 21. April

Der Marie-Luise-Jung-Preis ehrt eine herausragende Masterabsolventin in den Biowissenschaften der Uni Heidelberg. Am 21. April 2026 findet die vierte Verleihung statt. Was der Preis bedeutet.

Wissenschaftlerin schaut durch ein Mikroskop

Was ist der Marie-Luise-Jung-Preis?

Der Marie-Luise-Jung-Preis wird jährlich an eine herausragende Masterabsolventin der Universität Heidelberg in den Biowissenschaften verliehen. Er erinnert an Marie-Luise Jung, eine Biologiestudentin, die 2022 Opfer einer Gewalttat an der Universität Heidelberg wurde. Ihr ausdrücklicher Wunsch war es, eine Karriere in der Wissenschaft an der Ruperto Carola einzuschlagen. Der Preis wurde von der Universität, der Verfassten Studierendenschaft und dem Doktorandenkonvent ins Leben gerufen.

Wann findet die Verleihung 2026 statt?

Die akademische Feier zur Verleihung des vierten Marie-Luise-Jung-Preises findet am Dienstag, 21. April 2026, in der Aula der Alten Universität in der Grabengasse 1 statt. Verliehen wird der Preis von der Fakultät für Biowissenschaften.

Warum ist dieser Preis besonders?

Der Preis hat eine doppelte Bedeutung: Er ehrt wissenschaftliche Exzellenz und er hält das Andenken an Marie-Luise Jung lebendig. Er ist ein Zeichen der Gemeinschaft innerhalb der Universität, das zeigt, wie die Ruperto Carola mit Trauer umgeht und daraus etwas Konstruktives entstehen lässt. Für die Preisträgerin ist er eine bedeutende Anerkennung früh in der wissenschaftlichen Laufbahn.

Was zeichnet die Preisträgerin aus?

Die Jury wählt aus den Masterabsolventinnen der Biowissenschaften jemanden aus, die durch besondere wissenschaftliche Leistung und Engagement hervorsticht. Die genaue Preisträgerin für 2026 wird bei der feierlichen Verleihung im April bekannt gegeben.

Quelle: Universität Heidelberg, Unispiegel digital

Foto: Artem Podrez, Pexels (kostenlos nutzbar)