Der Neckar fließt durch Heidelberg. Das ist bekannt. Weniger bekannt ist, dass die Stadt in den letzten Jahren konsequent daran gearbeitet hat, den Fluss als öffentlichen Freiraum zurückzuerobern. Die sogenannten Neckarorte sind neu gestaltete Zugangspunkte direkt am Wasser: frei zugänglich, kostenlos, für alle. Sie machen den Neckar erlebbar, nicht nur von der Alten Brücke oder der Neckarwiese, sondern an mehreren Stellen entlang des Ufers.
Was sind die Neckarorte?
Die Neckarorte sind spezifisch gestaltete Bereiche am Ufer des Neckars, die zum Verweilen, Picknicken, Beobachten und Erholen einladen. Sie entstanden im Rahmen der stadtplanerischen Überlegungen, den Neckar stärker ins Alltagsleben zu integrieren. Wo früher Mauern, Zäune oder unzugängliche Böschungen den Kontakt zum Wasser verhinderten, gibt es jetzt Sitzgelegenheiten, Stege und Grünflächen direkt am Fluss.
Wo die Neckarorte liegen
| Neckarort | Stadtteil | Was es gibt |
|---|---|---|
| Neckarwiese | Neuenheim | Weitläufige Liegewiese, Spielplätze, Kiosk; klassischer Treffpunkt |
| Europaplatz-Ufer | Bahnstadt | Neuer Uferbereich nahe Europaplatz; Sitzgelegenheiten |
| Hölderlinufer | Bergheim | Ruhiges Ufer mit Blick auf Altstadt; für Spaziergänge |
| Neckarmünzplatz | Altstadt | Kleiner Platz am Wasser; Übergang zur Alten Brücke |
| Ufer Ziegelhausen | Ziegelhausen | Naturnaher Bereich; ideal für Ruhe und Naturbeobachtung |
Was man an den Neckarorten tun kann
Die Neckarorte eignen sich für Morgenspaziergänge, Feierabendpausen, spontane Picknicks oder einfach für einen Moment des Innehaltens. Im Sommer ist das Wasser nah, aber die meisten Neckarorte sind keine Badestellen. Die Neckarwiese ist die Ausnahme: Hier gehen viele ins Wasser, auch wenn kein offizieller Badebetrieb existiert. Wer Kanu oder Kajak fahren möchte, findet an einigen Neckarorten auch Einstiegsstellen.
Quelle: Stadt Heidelberg
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