Bezahlbares Wohnen in Heidelberg bleibt eine der wichtigsten stadtpolitischen Aufgaben. Die Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg (GGH) ist dabei die zentrale städtische Wohnungsbaugesellschaft. Mit 7.351 Wohnungen ist sie die größte Vermieterin der Stadt und setzt trotz eines schwierigen Marktumfelds konsequent auf Neubau. Aktuell befinden sich rund 345 Wohnungen im Bau oder in der Projektierungsphase, bis Ende 2026 werden mehrere Projekte fertiggestellt.
Was gerade gebaut wird
| Projekt | Details | Fertigstellung |
|---|---|---|
| Kirchheim, 34 Neubauwohnungen | Direkter Innenausbau ab Frühsommer 2026; barrierefreie Anlage mit Spielplatz | Ende 2026 |
| Reihenhäuser Wieblinger Weg 14-20/1 | 8 Reihenhäuser, ca. 150 m² Wohnfläche, Terrasse und Garten, nahe Neuenheimer Feld | Ende 2026 |
| Reihenhäuser Fabrikstraße Rohrbach | 9 Reihenhäuser gegenüber Quartier am Turm, Neubau | Ende 2026 |
| Quartier MU Süd (Hospital-Areal) | Rund 60 weitere Neubauwohnungen und Gewerbeflächen geplant | Projektierung, Baustart 2027 |
| Hüttenbühl Kirchheim (Sanierung) | Energetische Sanierung des Quartiers schreitet voran | Mitte 2026 |
Hospital-Areal: 191 Wohnungen bereits bezogen
Ende 2025 hat die GGH 191 geförderte Wohnungen im Hospital-Areal in Rohrbach fertiggestellt. Seit Anfang 2026 beziehen die ersten Mieterinnen und Mieter ihre neuen Wohnungen. Am 1. März 2026 nahm die GGH zudem die Quartiershochgarage mit rund 220 PKW-Stellplätzen in Betrieb. Das Hospital-Areal ist eines der bedeutendsten Stadtentwicklungsprojekte Heidelbergs der letzten Jahre.
Warum bezahlbarer Wohnraum so wichtig ist
Heidelberg ist eine attraktive Universitäts- und Wissenschaftsstadt mit einem angespannten Wohnungsmarkt. Die Mieten sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Die GGH verfolgt mit ihrer Strategie 2035 das Ziel, ausreichend bezahlbaren Wohnraum für Haushalte mit unterem und mittlerem Einkommen bereitzustellen. 68 von 122 Wohnungen im aktuellen Mark-Twain-Village-Bauprojekt werden beispielsweise gefördert und zu reduzierten Mieten vergeben. Das ist kein Zufall, sondern Stadtpolitik.
Quelle: GGH Heidelberg, Newsroom 2026
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