Zwei Drittel weniger Energie als 1993: Das ist das beeindruckende Ergebnis des Energie- und CO2-Berichts 2024 der Stadt Heidelberg, der dem Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität am 1. Juli 2026 vorgestellt wurde. Die kommunalen Gebäude der Stadt, also Schulen, Rathäuser, Sporthallen und andere öffentliche Einrichtungen, haben ihre Energieeffizienz in drei Jahrzehnten massiv verbessert.
Was der Bericht zeigt
| Indikator | Ergebnis |
|---|---|
| Energieverbrauch 2024 vs. 1993 | Rund zwei Drittel weniger Verbrauch |
| CO2-Emissionen | Deutlich gesunken; erstmals gebäudescharf bilanziert |
| Methode | Erstmalige gebäudescharfe CO2-Bilanzierung für alle kommunalen Liegenschaften |
| Ziel | Energieversorgung kommunaler Gebäude bis 2030 weitestgehend klimaneutral |
| Berichtszeitraum | Energie- und CO2-Daten des Jahres 2024 |
Wie Heidelberg das erreicht hat
Die Reduktion um zwei Drittel ist das Ergebnis jahrzehntelanger Investitionen: energetische Sanierung von Schulfassaden und Dächern, Austausch alter Heizungsanlagen, Installation von Photovoltaikanlagen, LED-Beleuchtung und ein konsequentes Gebäudemanagement. Heidelberg hat seit den 1990er Jahren einen kommunalen Energiebericht erstellt, der regelmäßig Maßnahmen definiert und überprüft.
Was bis 2030 noch kommt
Das Ziel der Stadt ist ehrgeizig: Bis 2030 soll die Energieversorgung der kommunalen Gebäude weitestgehend klimaneutral sein. Das bedeutet: weitere Sanierungen, Ausbau der Solarenergie, Umstieg auf grüne Wärme durch das Fernwärmenetz der Stadtwerke Heidelberg und ein vollständiger Abschied von fossilen Brennstoffen in städtischen Liegenschaften. Heidelberg ist auf Kurs, aber der letzte Teil des Wegs ist der schwierigste.
Quelle: Stadt Heidelberg, Ausschuss Klimaschutz, 1. Juli 2026
Foto: Pexels, Pexels (kostenlos nutzbar)





