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Wie werden Heidelberger Stadtteile durch Bürgerbeteiligung mitgestaltet?

In Heidelberg können Bürgerinnen die Stadtentwicklung aktiv mitgestalten. Das STEK 2035 und zahlreiche Beteiligungsformate machen es möglich. Ein Überblick über Wege und Projekte.

Person wirft Zettel in Box Abstimmung Bürgerbeteiligung

Heidelberg plant nicht hinter verschlossenen Türen. Das Stadtentwicklungskonzept Heidelberg 2035 (STEK) wurde gemeinsam mit der Stadtgesellschaft erarbeitet, und auch laufende Projekte in den Stadtteilen laden Bürgerinnen regelmäßig zur Mitgestaltung ein. Bürgerbeteiligung ist in Heidelberg kein Schlagwort, sondern gelebte Praxis, mit konkreten Formaten und echten Einflussmöglichkeiten.

Was ist das STEK 2035?

Das Stadtentwicklungskonzept Heidelberg 2035 (STEK) ist der Wegweiser für die nachhaltige Entwicklung der Stadt bis zum Jahr 2035. Es wurde in einem mehrjährigen Prozess unter Einbindung von Bürgerinnen, Fachleuten und politischen Akteuren erarbeitet und im Juli 2025 vom Gemeinderat beschlossen. Das STEK definiert Ziele in den Bereichen Wohnen, Mobilität, Klimaschutz, Wirtschaft, Bildung und gesellschaftliches Zusammenleben.

Wie Bürgerinnen konkret mitwirken können

FormatWas es istWie man teilnimmt
Stadtentwicklung im DialogRegelmäßige öffentliche Veranstaltungen zu aktuellen StadtentwicklungsthemenAnmeldung über die Stadt Heidelberg; oft kostenlos
Online-BeteiligungDigitale Umfragen und Kommentarfunktionen zu PlanungsvorhabenÜber heidelberg.de; ohne Anmeldung möglich
BezirksbeiräteGewählte Gremien für jeden Stadtteil; öffentliche SitzungenSitzungen sind öffentlich; Bürgerinnen können sprechen
Bürgerbeteiligung bei ProjektenBei großen Vorhaben wie OASIS oder Konversionsflächen gibt es eigene ProzesseInfos jeweils über das zuständige Stadtplanungsamt
GemeinderatÖffentliche Sitzungen; Anträge über StadtratsmitgliederSitzungskalender und Unterlagen online abrufbar

Aktuelle Projekte mit Bürgerbeteiligung

Derzeit läuft unter anderem die Entwicklung eines Integrierten Handlungskonzepts für das westliche Bergheim, bei dem Bürgerinnen des Stadtteils eine gemeinsame Vision für 2032 erarbeiten. Auch das OASIS-Programm zur Stadtbegrünung bezieht Stadtteilinitiativen ein. Und im Zusammenhang mit dem Bürgerentscheid Lammerskopf am 12. Juli 2026 hat die Stadt umfangreiche Informationsveranstaltungen angeboten, die das Prinzip direkter Demokratie in Heidelberg zeigen.

Wo man loslegt

Wer mitmachen möchte, findet unter heidelberg.de alle laufenden Beteiligungsverfahren, Termine und Kontaktadressen. Der Einstieg ist niedrigschwellig: Viele Formate sind offen, kostenlos und ohne Vorkenntnisse zugänglich. Heidelberg lebt von einer aktiven Stadtgesellschaft, die mitdenkt und mitgestaltet.

Quelle: Stadt Heidelberg, STEK 2035 und Stadtentwicklung

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