Am 30. Juni 2026 wurden in der Alten Pädagogischen Hochschule Heidelberg die BNE-Teams von mehr als 20 Schulen ausgezeichnet. Die Preise überreichten Umweltbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain und Umweltamtsleiterin Sabine Lachenicht. BNE steht für Bildung für nachhaltige Entwicklung und ist eine der wichtigsten pädagogischen Bewegungen Deutschlands, die Schülerinnen nicht nur Wissen vermittelt, sondern zum Handeln befähigt.
Was ist BNE?
Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein pädagogischer Ansatz, der Schülerinnen aller Altersgruppen dazu befähigt, nachhaltig zu denken und zu handeln. Es geht nicht nur um Klimawandel oder Recycling, sondern um ein ganzheitliches Verständnis von Nachhaltigkeit: ökologisch, sozial und wirtschaftlich. BNE-Projekte entstehen meist als Schul- oder Klassenprojekte und werden von Lehrkräften begleitet.
Beispiele für BNE-Projekte an Heidelberger Schulen
| Projekttyp | Beschreibung |
|---|---|
| Schulgarten und Kompostierung | Schüler bauen eigene Gemüsebeete auf dem Schulgelände und kompostieren Abfälle |
| Fairtrade-Schule | Ausrichtung des Schulkiosks auf faire und regionale Produkte |
| Energiedetektive | Schüler analysieren den Energieverbrauch der Schule und schlagen Maßnahmen vor |
| Repair Café | Schüler reparieren defekte Gegenstände statt sie wegzuwerfen |
| Biodiversitätsprojekte | Anlage von Blühstreifen und Insektenhotels auf dem Schulgelände |
Warum das Programm wichtig ist
BNE verändert Einstellungen. Schülerinnen, die in der Schule nachhaltig denken und handeln, tragen diese Haltung ins Elternhaus und in ihr späteres Leben. Heidelberg hat mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie und dem Klimaschutzziel bis 2050 ein klares Bekenntnis abgegeben. BNE in den Schulen ist ein Teil dieser Strategie, der direkt in die nächste Generation wirkt.
Quelle: Stadt Heidelberg, Pressemitteilung 1. Juli 2026
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