Vier Tage Breakdance, Graffiti, Rap und Community: Die HIPHOP Kulturtage Heidelberg haben die Stadt Anfang Oktober 2026 in einen Treffpunkt der Hip-Hop-Kultur verwandelt. Unter dem Motto „On&On“ trafen sich lokale, nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler – mit einem großen Finale im Karlstorbahnhof.
Was waren die HIPHOP Kulturtage?
Vom 8. bis 11. Oktober 2026 stand Heidelberg im Zeichen der vier Elemente des Hip-Hop: DJing, Rap (MCing), Breaking und Graffiti. Das Festival verbindet Bühne und Community – von Battles im Haus der Jugend bis zu Konzerten und Partys.
Das Highlight: „On&On“ im Karlstorbahnhof
Höhepunkt war der Festivalabend „On&On“ am Samstag, 10. Oktober, im Karlstorbahnhof. Schon am Nachmittag startete am Marlene-Dietrich-Platz ein Warm-up mit Live-Graffiti-Painting, Beat-Sets über ein Soundsystem und Fashion Shows lokaler Designer.
Durch den Abend führte Hip-Hop-Urgestein Toni-L. Auf der Bühne standen unter anderem:
| Act | Herkunft |
|---|---|
| Main Concept (mit David P) | München |
| Lena Stoehrfaktor | Berlin |
| Bocafloja | Mexico City |
| Figub Brazlevič, Skor82, Kadir K & Funkologist | Berlin / Hamburg |
| Develo, Beats&Bars HD, HD Street Dance Showcase | Heidelberg |
Für den Dancefloor sorgten Vice Beats (Bristol) mit einer Hommage an J Dilla sowie DJ Gin Soul und DJ Cespo & Soulutionists.
Breaking-Tradition und Graffiti-Geschichte
Ein besonderer Programmpunkt war das Breaking-Battle „Back2theRoots“, dessen Finalisten beim großen Festivalabend auftraten – eine Verbeugung vor Heidelbergs langer Breakdance-Tradition im Haus der Jugend. Dazu zeigte die Ausstellung „40 Jahre Graffiti History“ Arbeiten von Giorgio Eazy (Karlsruhe) und Pore (Heidelberg).
Warum Hip-Hop in Heidelberg Tradition hat
Heidelberg gilt als eine der Wiegen des deutschen Hip-Hop – Künstler wie Advanced Chemistry und Toni-L. prägten die Szene früh. Die Kulturtage knüpfen an dieses Erbe an und geben zugleich dem Nachwuchs eine Bühne.
Foto: Martin Lopez, Pexels (kostenlos nutzbar) · Symbolbild





