Die Universität Heidelberg baut ihre internationale Zusammenarbeit weiter aus, gerade mit Blick über den Atlantik. Ein neues Förderprogramm bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den USA nach Heidelberg, um gemeinsam an zentralen Zukunftsfragen zu forschen: der Zukunft der Demokratie, den Grundrechten und der Wissenschaftsfreiheit sowie der Zukunft der transatlantischen Beziehungen. Ziel ist es, den wissenschaftlichen Austausch zwischen den USA und Deutschland zu vertiefen und neue Impulse für die Forschung zu setzen.
Was das Fellowship bietet
Das Programm richtet sich an etablierte US-Forschende und ermöglicht ihnen eine mehrjährige Anbindung an eine deutsche Einrichtung. Die Fellows verbringen jährlich mehrere Monate in Deutschland, behalten aber ihre Position in den USA bei und setzen ihre Arbeit dort fort. So entsteht eine dauerhafte Brücke zwischen den Wissenschaftssystemen beider Länder. Ergänzend gibt es Stipendienvarianten für Nachwuchsforschende mit finanzieller Förderung, Forschungskostenpauschalen und Unterstützung etwa für Krankenversicherung und Kinderbetreuung.
Die Forschungsthemen
| Themenfeld | Warum es relevant ist |
|---|---|
| Zukunft der Demokratie | Demokratische Systeme stehen weltweit unter Druck |
| Grundrechte und Wissenschaftsfreiheit | Freiheit von Forschung und Lehre ist nicht selbstverständlich |
| Transatlantische Beziehungen | Das Verhältnis USA-Europa wird neu verhandelt |
| Arbeitssprachen | Deutsch und Englisch |
| Dauer | Mehrjährige Anbindung mit regelmäßigen Aufenthalten |
Warum das Programm gerade jetzt zählt
Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Die Wissenschaftsfreiheit steht in verschiedenen Ländern unter Druck, und das transatlantische Verhältnis erlebt eine Phase der Neuausrichtung. Programme, die Forschende beider Kontinente zusammenbringen, gewinnen damit an Bedeutung. Sie sichern den fachlichen Austausch, schaffen persönliche Verbindungen und stärken die gemeinsame Grundlage von Demokratie und offener Wissenschaft. Für eine international ausgerichtete Universität wie Heidelberg ist das ein wichtiges Signal.
Heidelberg als internationaler Standort
Die Ruperto Carola gehört zu den forschungsstärksten und internationalsten Universitäten Deutschlands. Mit Programmen wie diesem baut sie ihre globale Vernetzung weiter aus. Für den Standort Heidelberg bedeutet das nicht nur wissenschaftlichen Gewinn, sondern auch Sichtbarkeit: Renommierte Gastforschende tragen den Namen der Stadt in die internationale Wissenschaftswelt. Interessierte finden Informationen zu Fristen und Bewerbung beim Heidelberg Research Service der Universität.
Quelle: Universität Heidelberg · Graduate Academy / Heidelberg Research Service
Foto: 4028mdk09, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons





